Neue Phase der Pandemie


Mein Amtsarzt Dr. Savaskan und meine Mitarbeiterin im Pandemiestab Dr. Wagner machen in diesem Beitrag für die Zeit ganz klar, worauf es jetzt ankommt. Absolute Lesepflicht für alle, die ihre Infos direkt von der Front haben wollen.


Es lässt sich viel auf der Metaebene diskutieren. Das ist auch gut so. Hier in unserem Neukölln wird es aber konkret und greifbar. Das muss jetzt jeder von uns tun:


1. Verfolgen Sie Ihre Kontakte.

"Manchmal muss man loslassen, um eine Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. In Neukölln haben wir vor wenigen Tagen damit aufgehört, die Kontaktpersonen von Infizierten anzurufen. [...] Es kann also sein, dass der Nachbar, bei dem ich neulich zum Kaffeetrinken war, anruft und mich unter Quarantäne stellt. Das ist dann keine Empfehlung, sondern tatsächlich verbindlich."


2. Seien Sie schneller als Ihr Test!

"Denn nicht der Test schützt vor dem Virus, entscheidend ist das richtige Verhalten jeder und jedes Einzelnen. [...] Der Test steht am Ende einer Verhaltenskaskade und kommt für das Infektionsgeschehen jeder und jedes Einzelnen grundsätzlich zu spät. Denn die Viruslast ist am ersten Tag der Symptome am höchsten dann besteht die größte Gefahr, andere anzustecken."


3. Lassen Sie die Alten vor.

"Im Supermarkt an der Kasse, im Wartezimmer bei der Ärztin – wo immer wir ältere Menschen in geschlossenen Räumen sehen, sollten wir sie vorlassen und ihnen so dabei helfen, sich nicht länger als nötig dort aufhalten zu müssen, wo sie einem Risiko ausgesetzt sein könnten."


4. Lassen Sie sich abchecken.

"Es gibt auch etwas, das jeder für sich selbst tun kann. [...] ein Gesundheits-Check-up, das jeder gesetzlich Versicherten ab 18 Jahren zusteht, wäre momentan noch mehr als sonst anzuraten. Auch ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören."

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