Gedenken an Opfer islamistischer Anschläge


Kurzfristig hat der Bezirksbürgermeister heute zu einem Gedenken an die Opfer der Terroranschläge in Dresden und Frankreich geladen. Ein wichtiges Signal. Gerade in Neukölln. Warum ich nicht teilgenommen habe:


Als Vertreter des Islam wurde Taha Sabri, der Imam der Dar-As-Salam Moschee eingeladen. Jener Moscheegemeinde, die fortgesetzt vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Jener Moscheegemeinde, die dem legalistischen Islamismus zugerechnet wird und die wohl Verbindungen zu den islamistischen Moslembrüdern hat.


Das ist kein Versehen, kein Zugeständnis an die Kurzfristigkeit, sondern systematische und mehrfach geübte Zusammenarbeit sozialdemokratischer Bürgermeister mit diesem Vertreter des legalistischen Islamismus. Ich hatte schon zuvor kritisiert, dass gerade diese Moschee mitbestimmen darf, ob und wie Neuköllner Schülerinnen und Schüler während des Ramadan fasten. Ich hatte schon vorher kritisiert, dass Neuköllner Bürgermeister (Franziska Giffey und Martin Hikel) zu netten Fototerminen mit diesem Imam gehen. Und ich hatte zuvor bereits kritisiert, dass Der Regierende Bürgermeister von Berlin gerade diesem Imam die Verdienstmedaille des Landes Berlin umhängt.


Sie alle tragen damit zur perfiden Strategie der legalistischen Islamisten bei, sich nach außen betont dialogbereit zu geben, intern aber eine islamistische Agenda zur Durchsetzung der Scharia zu verfolgen. Jeder muss selbst entscheiden, ob er das verantworten kann.


Nicht. Mit. Mir.

Ich lasse mich nicht instrumentalisieren. Nicht von diesen Extremisten und von keinen anderen. Ein ehrliches Gedenken an die Opfer der brutalen Gewalttaten sieht anders aus. Mein Stadtratskollege Bernward Eberenz wird ebenfalls nicht teilnehmen.

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