Antiziganismus in Neukölln?

02/08/2020

Es gibt so "Anfragen" von Abgeordneten, da könnte ich platzen. Jetzt war es mal wieder soweit. Zwei Abgeordnete von Die Linke Berlin haben sich zusammengetan und "antiziganistische Diskriminierung" bei der Bewältigung des Corona-Hot-Spots in unserem Neukölln erkannt.

 

Die Männer und Frauen meines Gesundheitsamtes ackern seit Monaten für die Menschen in unserem Bezirk. Und gerade der Ausbruch im Juni war besonders herausfordernd, weil wir von Beginn an auf große Ablehnung bis hin zu Übergriffen gestoßen sind. Wir haben trotzdem unsere Arbeit gemacht und waren erfolgreich. Der Ausbruch konnte gut eingedämmt werden.

 

Durch unser sozialräumliches Vorgehen konnten wir die Schließung mehrerer Schulen verhindern. Das hätte über 10.000 Haushalte mit bis zu 18.000 Eltern betroffen. Das Robert-Koch-Institut hat unser Vorgehen geprüft und ich bin mir sicher, dass der demnächst verfügbare Bericht unsere Strategie bestätigt.

 

Den beiden Abgeordneten Anne Helm und Niklas Schrader fällt angesichts dieser Leistung nur ein, vollkomman anlasslos über Datenschutzverstöße zu mutmaßen und meinen Leuten "antiziganistische Diskriminierung" vorzuwerfen. Ich würde mir wünschen, dass gerade Abgeordnete den Einsatz der vielen Menschen im Kampf gegen die Pandemie besser würdigen könnten.

 

Dank für diese Arbeit habe ich von denen jedenfalls bisher noch nicht vernommen.

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