Fördergelder für „Aufbruch Neukölln“ weiterzahlen!

02/11/2019

Seit zwölf Jahren setzt sich der Soziologe und Psychologe Kazim Erdogan mit seinem Verein „Aufbruch Neukölln“ gegen migrantische Männergewalt ein, konnte schon mehrere Ehrenmorde verhindern. Jetzt will die Senatsverwaltung plötzlich die Fördergelder streichen, das Projekt steht vor dem Aus. Die CDU-Fraktion Neukölln kritisiert diese Entscheidung scharf und stellt sich hinter das Projekt.

 

Es ist ein Skandal: Einem Verein, den Neukölln bitter nötig hat und der die Unfähigkeit des Senats, den Problemen im Bezirk angemessen zu begegnen, abfedert, wird von eben diesem Senat der Geldhahn zugedreht. Die bürokratische Begründung: Der Verein sei nicht mehr förderungswürdig, könne im Auswahlprozess nicht weiter berücksichtigt werden. Für den Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion Neukölln, Gerrit Kringel, ist klar: „Im Bezirk wird zu wenig und nicht zu viel gegen migrantische Gewalt getan, der Verein muss unbedingt weiter gefördert werden!“

 

Gewalt im Namen islamischer Ehre ist eines der Hauptprobleme in Neukölln. Die Entscheidung der Senatsverwaltung ist vollkommen unverständlich und ein Schlag ins Gesicht für alle bisherigen und prospektiven Opfer solcher Gewalttaten – und für engagierte Bürger mit Migrationshintergrund, die selbst in die Hand nehmen, was Rot-Rot-Grün zuverlässig versäumt: Die Kritik und Zurückdrängung antiindividueller Vorstellungen von Sippenehre und familiärer Selbstjustiz, die mit dem Grundgesetz unvereinbar sind.

 

Gerade in Nord-Neukölln sind solche Vorstellungen Kennzeichen einer wachsenden islamischen Gegengesellschaft, für die Gewalt gegen Abweichler in den eigenen Reihen ebenso zum Alltag gehört wie Übergriffe auf Frauen, Homosexuelle, Juden und arabische Christen in der Öffentlichkeit. Die CDU-Fraktion Neukölln steht angesichts dieser Situation entschlossen hinter Kazim Erdogan und seinem wichtigen Engagement und verurteilt die skandalöse Senatsentscheidung.

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