Malaykas Geschichte

29/07/2019

Die Geschichte von Malayka hat mich sehr bewegt. Sie hat Recht, wenn sie sagt, dass der Name stadtbekannter Clans eine schwere Bürde sein kann. Denn nicht alle, die diese Namen tragen, sind kriminell. Ich rufe alle dazu auf, genau hinzusehen. In Deutschland beurteilen wir Menschen nach ihren Taten. Nicht nach ihrem Namen!

 

Wir müssen aber ganz klar sehen: die kriminellen Clanmitglieder sind es, die ihren Namen beschmutzen. Daran sind nicht die Presse oder die Politiker schuld.

 

Es war mir wichtig, mit Malayka direkt zu sprechen. Denn an einem Punkt hat sie mich missverstanden. Es geht mir nicht darum, Kinder wegen ihren Namens aus den Familien zu nehmen. Und es ist auch keine Strafaktion gegen Clans.

 

Es geht einzig und allein um das Kindeswohl. Es kann nur darum gehen. Wenn ein Kind dauerhaft in einem kriminellen Umfeld aufwächst, macht das etwas mit dem Kind. Ich will nicht, dass auch das vierte Kind ein genauso krimineller Versager wie seine großen Brüder wird. Ich will das Kind und unsere Gesellschaft davor schützen.

 

Das konnte ich in einer Telefonkonferenz mit NEON und Malayka erklären. Das ganze Gespräch mit Malayka hat NEON dokumentiert.

 

Mir sind dabei drei Dinge wichtig:

  1. Es ist falsch, Menschen nur wegen ihres Familiennamens zu benachteiligen. Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, dem steht unsere freiheitliche Gesellschaft offen.

  2. Ich wünsche mir, dass die nicht kriminellen Teile arabischer Großfamilien aufstehen und deutlich zeigen, dass sie nicht mit den Taten ihrer Verwandschaft einverstanden sind.

  3. Wer dazu bereit ist, kann sich jederzeit vertrauensvoll an mich wenden. Schweigen ist einfach keine Lösung mehr.

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