Pressekonferenz Bezirksamt

26/02/2019

Das Bezirksamt Neukölln hat seine Pläne für das Jahr 2019 vorgestellt. Nach Jahrzehnten des Sparens wird seit kurzer Zeit wieder kräftig investiert in Berlin. Das ist im ganzen Bezirk zu sehen.

 

Und so können fast alle Abteilungen Schwerpunktsetzungen in Bau, Sanierung und Stellenzuwachs vermelden.

 

Für die Abteilung Jugend und Gesundheit bedeutet das vor allem die Investition in Jugendfreizeiteinrichtungen. In 2019 werden neben dem Kinderclubhaus Dammweg auch das Szenenwechsel und eine mobile Einrichtung auf dem Boddinspielplatz fertig. Dafür werden insgesamt über fünf Millionen Euro investiert.

 

Und auch die nächsten Jahre geht es weiter mit Sanierung und Neubau, beispielsweise beim Blueberry Inn oder dem NW 80 in Rudow. "Seit ich 2011 Jugendstadtrat wurde, haben wir über 25 Millionen Euro in die Sanierung und den Neubau von Freizeiteinrichtungen investiert. Bis 2024 werden weitere 16 Millionen Euro dazu kommen. Das ist gut investiertes Geld!“ findet Neuköllns Jugendsstadtrat Falko Liecke.

 

Aber auch darüber hinaus setzt die Abteilung Schwerpunkte. Mit der geplanten Unterstützung der von Berliner Schülern entwickelten App "Exclamo" und der geplanten Konzeption eines Anti-Mobbing-Teams sollen Jugendliche schnelle Hilfe bei Mobbingfällen erhalten.

 

Der Kinderschutz in kriminellen Clanfamilien soll konsequent gestärkt werden und es wird ein Konzept für ein Aussteigerprogramm vorgelegt. „Ziel ist es, das Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in eine kriminelle Karriere zu verhindern. Das Bezirksamt Neukölln wird nicht tatenlos zusehen, wie in diesen Familien auch der vierte und fünfte Sohn zum Intensivtäter wird.“, ergänzt Falko Liecke.

 

Auch der Kitaplatzausbau wird weiter gehen. In 2019 werden in Neukölln 328 weitere Kitaplätze baulich fertiggestellt werden. Bis Ende 2021 ist der Bau von weiteren 663 Kitaplätzen finanziell gesichert. „Wie viele davon tatsächlich für die Betreuung von Kindern zur Verfügung stehen werden, hängt jedoch maßgeblich von der Gewinnung von qualifiziertem pädagogischem Fachpersonal ab. Mit ausreichend Fördermittel vom Senat könnten wir den prognostizierten Platzbedarf bis 2022 decken. Die Anträge liegen vor, jetzt ist der Senat am Zug.“, so Liecke.

 

Umwelt und Natur im Fokus

Der zweite CDU-Stadtrat im Bezirksamt Neukölln kümmert sich derweil um die Abteilung Umwelt und Natur in unserem schönen Bezirk. Um den Herausforderungen der „Wachsenden Stadt“ in Bezug auf Umwelt und Naturschutz fachlich und rechtlich gerecht werden zu können, wurde die Abteilung in den letzten Jahren personell gestärkt. Weitere Stärkung aber ist erforderlich und wird angestrebt.

 

In Angriff genommen wird ein neues Projekt, nämlich die Entwicklung eines fernerkundlich und GIS-basierten Umweltmonitoringsystems zur Erfassung und Bewertung stadtökologisch relevanter Flächen im Bezirk Neukölln. Es handelt sich dabei um eine 360° bildliche Panoramaerfassung aller naturschutzfachlich relevanten Flächen in Neukölln durch Drohnen, und zwar in Zusammenarbeit mit der TU Dresden als wissenschaftliches Projekt. Dies wird dem bezirklichen Umwelt- und Naturschutzamt eine neue und viel umfassendere Grundlage geben für die naturschutzfachliche Aufsicht und Pflege dieser Flächen.

 

Die Abteilung Umwelt und Natur hat, die naturschutzrechtliche Unterschutzstellung des Kalter-Grund-Pfuhles in Angriff genommen. Auf dem ehemaligen RIAS-Gelände will die Abteilung für Umwelt und Natur weiterhin den Großen Ecker Pfuhl sowie das angrenzende Wäldchen als Naturdenkmal sichern.

 

Stadtrat Eberenz setzt sich dafür ein, landesweit eine Untergrenze von 6 m² wohnortnaher Grünfläche pro Einwohner für die Versorgung insbesondere neu entstehender Quartiere mit Grüner Infrastruktur verbindlich einzuführen. Wo die definierte Untergrenze erreicht oder bereits unterschritten ist, soll kein weiterer Nettoverlust von Grünflächen mehr zugelassen werden. Die Versorgung mit Grüner Infrastruktur soll so kiezscharf wie möglich gewährleistet werden.

 

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