Erinnerungsorte für Lieschied & Krüger

14/11/2018

Pressemitteilung                                                             14.11.2018

 

Im Gedenken an zwei im Dienst getötete Polizei-Beamte

 

Die CDU-Fraktion Neukölln macht sich in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am heutigen Mittwoch dafür stark, dass gleich zwei Polizisten, die durch einen Diensteinsatz in unserem Neukölln ihr Leben verloren haben, gewürdigt werden.

Hierzu erklärt Gerrit Kringel, Vorsitzender der CDU-Fraktion Neukölln:

 

Wer vor Ort in unserem Neukölln zu unser aller Sicherheit sein Leben opfert, dem gebühren unser aller Gedenken, unser aller Hochachtung und unser aller Respekt. Dies ist der Fall bei Hauptkommissar Uwe Lieschied und dem SEK-Beamten Roland Krüger. Beide Polizisten sind im Dienst so schwer verletzt worden, dass sie ihren Einsatz im Kampf gegen Gewalt und Verbrechen mit ihrem Leben bezahlen mussten.

 

Deshalb fordern wir in unserem Bezirksparlament die Ehrung der beiden Polizisten durch die jeweilige Benennung einer Straße bzw. eines Platzes nach den Beamten.

 

Wir wissen: Dies macht die beiden couragierten, verdienstvollen Menschen nicht wieder lebendig. Eine solche Ehrung ist jedoch ein Mindestmaß an Symbolkraft, die wir in Anerkennung und Erinnerung aussprechen können – auch als Wertschätzung an alle Polizei-Beamten und Kollegen, die zur Sicherung unserer gemeinschaftlichen Ordnung und Werte tagtäglich ihren Kopf hinhalten.

 

Hauptkommissar Uwe Lieschied wurde am 17. März 2006 von dem arbeitslosen Mehmet E. in den Kopf geschossen. Seine Gedenktafel in der Fontanestraße wurde zuletzt durch Linke geschändet. Das entbehrt jeder Pietät. Wir wollen in Gedenken an seinen Einsatz für unsere Neukölln und aus Achtung vor dem Leid seiner Familie und seiner Kollegen eine Straße nach ihm benennen. Dabei denken wir an die Fontanestraße. Dort hat ein Schuss in die Schläfe Uwe Lieschied so schwer getroffen, dass der 42-Jährige nach vier Tagen im Koma daran starb (vgl. Drucksache 0912/XX).

 

Der SEK-Beamte Roland Krüger kam am 23. April 2003 bei einer Festnahme in der Kienitzer Straße im Rollbergviertel ums Leben. Er starb im Kampf gegen das Organisierte Verbrechen durch zwei Libanesen-Clans. In Erinnerung an den ermordeten SEK-Polizisten streben wir die Umbenennung des Boddinplatzes nach Roland Krüger an (vgl. Drucksache 0911/XX).

 

Die CDU-Fraktion setzt dabei auf die breite Zustimmung aller Parteien in unserem Neukölln.

 

 

Kontakt: Gerrit Kringel, Fraktionsvorsitzender CDU-Fraktion Neukölln 

Karl-Marx-Straße 83 | 12040 Berlin

Telefon: 030 – 90239 3543 | Mobil: 0172 – 3818597

www.cdu-fraktion-neukoelln.de | cdu@bezirksamt-neukoelln.de

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