Die Neuköllner SPD schafft sich ab

02/10/2018

Buschkowsky braucht die SPD nicht

 

Neuköllner SPD-Mitglieder wollen den früheren Bürgermeister des Bezirkes aus Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, wegen rechtspopulistischer Äußerungen aus der eigenen Partei ausschließen.

 

Für Gerrit Kringel, Vorsitzender der CDU-Fraktion Neukölln, verdeutlicht allein das Ansinnen um ein solches Parteiordnungsverfahren die Realitätsferne der Genossen:

 

„Das politische Harakiri der Sozialdemokraten greift jetzt auch auf kommunaler Ebene um sich. Selbst vor ihrem politischen Zugpferd und langjährigen Ex-Bürgermeistern Heinz Buschkowsky macht die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der Neuköllner SPD keinen Halt.

 

Man muss nicht jede Ansicht des früheren Ex-Bezirkschefs oder jede Zeile seiner Bücher gut heißen. Zu Gute kommen lassen muss man ihm jedoch sein Gespür fürs Volk und seinen Sinn für Realitäten rund um Themen wie Bandenkriminalität, Schulschwänzer oder Integrationsverweigerer in unserem Kiez. Und wir wissen ja: Neukölln ist überall.

 

Doch dies ist nicht der einzige Buchtitel, der einem anlässlich des geforderten Parteiausschlussverfahrens von Heinz Buschkowsky als kritischen Genossen in den Sinn kommt. Zum Selbstzerfleischungsprozess der Sozialdemokraten und ihrer Realitätsverweigerungshaltung passen in abgewandelter Form auch die Cover-Zeilen eines anderen prominenten, schreibenden Berliner SPD-Mitglieds, das einst ebenfalls abgestoßen werden sollte: Die (Neuköllner) SPD schafft sich ab. Oder: Der neue Tugend-Terror der Genossen. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Neukölln.

 

Nur weil jemand ordnungspolitisch wach und wachsam durch Neuköllns Brennpunkte marschiert, unliebsame Debatten wie Zwangsheirat, Ehrenmorde und Jugendarbeitslosigkeit klar benennt, darf er politisch nicht zensiert werden. Die Neuköllner SPD mag gern weiter glauben, sie bräuchte Buschkowsky nicht. Anders herum wird jedoch ein passenderer Schuh: Buschkowsky braucht die SPD nicht.

 

Übrigens: Die CDU schätzt charismatische, engagierte Bürger mit Sinn für Realität und Mut zur Wahrheit. Das aber bitte nicht verwechseln mit einer feindlichen Übernahme.“

 

Kontakt: Gerrit Kringel, Fraktionsvorsitzen der CDU-Fraktion Neukölln

Karl-Marx-Straße 83 | 12040 Berlin | Telefon: 030 – 90239 3543 

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