30. Anwohner-Fest im Löwenzahnweg

01/09/2018

Groß geschrieben, fest gefeiert: Nachbarschaft im Blumenviertel

Berlin/Neukölln/Rudow. Rund um den Löwenzahnweg in Rudow wird gelebte Nachbarschaft ganz groß geschrieben. Und genau deshalb wird sie auch ganz groß gefeiert – nämlich mit einem bunten, beschwingten Nachbarschaftsfest, das in diesem Jahr bereits zum 30. Mal Jung und Alt aus dem Blumenviertel auf die Straße lockte. Oder besser gesagt: Hinaus in den Löwenzahnweg, der extra für diese Zwecke gesperrt wurde.

 

Denn was vor 30 Jahren mit ein paar Klappstühlen vor der eigenen Gartentür anfing, hat sich inzwischen zu einem wahren Event für alle Anwohner rund um den Löwenzahnweg entwickelt. Unter der Obhut von Oberorganisator Olaf Schenk, selbst Anwohner und Vorsitzender der MIT Neukölln, kümmert sich jeder mit seinen Kontakten um das Gelingen des nachbarschaftlichen Jahreshöhepunktes.

 

So kommt´s, dass die Landschafts- und Gartenbaufirmen Blisse aus Alt-Rudow kübelweise Blumenlandschaften und chillige Strandstühle sponsert, der Milchhof Mendler für Grillfleisch sorgt oder mit DJ Hawk ein Chambre übergreifender Live-Parodist witzig-musikalische Einlagen liefert. Am Ende stehen eine Hüpfburg für die Kleinen, einige Verkaufsbuden für die Großen, die kulinarische Verköstigung für alle.

 

Und weil sich ein solch vorbildliches Nachbarschaftsengagement herumspricht und viele Anrainer  selbst politisch und ehrenamtlich aktiv sind, kommen inzwischen auch andere Politiker gern vorbei, um dem Fest und vor allem ihren Machern Tribut zu zollen.

Zum Plausch mit den Leuten aus dem Blumenviertel waren Burkhard Dregger, Vorsitzender der CDU Fraktion Berlin, Stefan Evers, Generalsekretär der CDU Berlin und Falko Liecke, stellvertretender Bürgermeister von Neukölln als Ehrengäste vor Ort.

Mit diesem gemeinsamen Auftreten wollten die drei Politiker zeigen, dass sie an einem Strang ziehen. Alle Drei setzen auf klare Kante statt falsch verstandener Toleranz bei jeglicher Form von Rechtsverstößen.

 

„Falko Liecke von der CDU Neukölln hat völlig recht, wenn er sagt, dass die Drogenpolitik des Senats das Problem verschlimmert. Die Bezirke brauchen bei der Drogenproblematik viel mehr Unterstützung“, sagte Stefan Evers.

 

Falko Liecke wiederum versicherte den Schulterschluss seiner Partei, wenn es um ein berlinweites Clan-Konzept gehe. „Wir arbeiten auf allen Ebenen gut zusammen. Wir wollen hier weder Clan-Kriminalität noch Prostitution oder Sozialmissbrauch.“

 

Burkhard Dregger brannte zudem das Thema Zustand der Feuerwehr unter den Nägeln: „Die Ausrüstung, die veralteten oder gar fehlenden Feuerwehrfahrzeuge sind eine Sicherheitsrisiko für unsere Stadt. Der Senat verschläft das Ausmaß der Krise und beschönigt den Zustand statt zu handeln.“

 

Angesichts dessen war es gut zu wissen, dass die Anrainer des Löwenzahnweges für alle Fälle bestens vorbereitet sind. In diesem Fall mit ausreichend Gartenwasserschläuchen. Denn nach Dämmerung entfachte eine feurige Feuershow fetzige Stimmung. Diese dauerte bis in die Morgenstunden an.

 

Wie gut, dass ein Nachbarschaftsfest noch einen entscheidenden Vorteil hat: Der Weg nach Hause ist niemals weit.

 

 

 

 

 

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