SoKo Opium für Neukölln

03/04/2018

Unser Konzept der mobilen Beratung vor Ort im Norden von Neukölln geht auf. Suchtkranke Menschen nehmen Hilfe an, wenn sie niedrigschwellig ist und auf Augenhöhe angeboten wird. Wir brauchen daher dringend die Ausweitung des Beratungs- und Konsummobils auf mindestens sieben Tage pro Woche.

 

Außerdem brauchen wir endlich schlagkräftige Strukturen gegen die organisierte Kriminalität. Es ist zwar nett, wenn wir die kleinen Dealer immer mal wieder erwischen. Aber die Bosse sitzen gegenüber in der Shishabar und lachen und aus. Ich will eine SoKo Opium bei der Polizei Berlin, die diese Typen ganz gezielt verfolgt.

 

In der Suchthilfe müssen wir weiter auf Flexibilität setzen. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Verschiebungen der Drogenszene. Ein fester Raum bringt uns nichts, wenn die suchtkranken Menschen zwei Monate später ganz woanders aktiv sind. Das Beratungs- und Konsummobil kann auch darauf gut reagieren. In jedem Fall brauchen wir ein berlinweites Lagebild, das bisher schlicht nicht existiert.

 

Ich bin übrigens froh, dass es seit Beginn der Maßnahmen keine Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern gab. Wir haben im Vorfeld zwei Anwohnerversammlungen gemacht und viel aufklären können. Mit dem Mobil ziehen wir den Drogenkonsum aus den Hausfluren und Hinterhöfen. Das ist ein Gewinn für alle!

Die Berliner Woche berichtet ebenfalls.

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