Stadtrat Eberenz wird CDU Mitglied

20/03/2018

Gemeinsam mit dem Neuköllner Stadtrat für Umwelt und Natur, Bernward Eberenz, der 2017 aus der „Alternative für Deutschland“ ausgetreten ist, hat der Kreisvorsitzende der CDU Neukölln und stellvertretende Bezirksbürgermeister die wichtigsten Punkte für Neukölln im Jahr 2018 vorgestellt.Bernward Eberenz hat zudem seinen Eintritt in die CDU Neukölln erklärt.

 

Stefan Evers, MdA, Generalsekretär der CDU Berlin:
Ich freue mich, Bezirksstadtrat Bernward Eberenz als neues Mitglied in der CDU Berlin willkommen heißen zu können. Ich habe ihn als konservativen und kritischen Geist kennen gelernt, der seine frühere Partei aus guten Gründen verlassen hat. Mit seinen Positionen wird er die innerparteiliche Debatte in der CDU beleben. Als lebendige, breit aufgestellte Volkspartei legen wir auf konservative Stimmen aus unserer Mitte großen Wert. Ich bin sicher, Herr Eberenz wird die Arbeit der CDU in Neukölln bereichern."

 

Falko Liecke: „Mit Bernward Eberenz gewinnt die CDU Neukölln eine engagierte und über Parteigrenzen hinweg geachtete Persönlichkeit. Seine klare Haltung und sein Bekenntnis zu demokratischen Werten haben schon nach kurzer Zeit zu einer Entfremdung von seiner ehemaligen Partei geführt. In seiner Arbeit als Stadtrat für Umwelt und Natur hat er bisher ebenso umsichtiges wie entschiedenes Engagement für die Interessen der Neuköllnerinnen und Neuköllner gezeigt. Umso mehr ist Bernward Eberenz in der CDU Neukölln willkommen.

 

Bernward Eberenz: „Staatspolitische Basics wie Sicherung der Staatsgrenzen, durchsetzen unserer Rechtsordnung, Einforderung von Gegentoleranz von denen, die von uns Toleranz erwarten, Schutz unserer Sozialsysteme vor überbordender Fremdinanspruchnahme und Einforderung von Bekenntnis zu unserem Gemeinwesen sind in den letzten Jahren zunehmend zu "rechtem Gedankengut" erklärt und diskreditiert worden. Es genügt in der politischen Debatte inzwischen, auf nationale Interessen oder kulturelle Gegenläufigkeiten zu verweisen oder bspw. islamkritische Fragen zu stellen, um daraufhin aus linksorientierten Kreisen umstandslos als Nationalist oder Rassist oder als islamfeindlich gebrandmarkt zu werden.
 

Es ist politisch wenig verantwortungsvoll, vor allem gefühlsselig und betroffenheitsdurchtränkt gegen jedes Elend der Welt angehen zu wollen. Es gilt auch, kraftvoll sich selbst und das eigene kulturelle wie politische Interesse zu empfinden und entschieden dafür einzutreten. Daher ist es m.E. dringendst erforderlich, dass Themen wie die angedeuteten wieder zentral zum Zuge kommen. Und das scheint mir auch im Gange zu sein: Die Rückholung staatspolitischer Vernunft aus der vermeintlich rechten Ecke in die Mitte der Gesellschaft. Nur so kann einem Auseinanderfallen der Gesellschaft nach rechts und links, das sonst droht, erfolgreich entgegengewirkt werden.

 

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass eine solche Rückgewinnung, die ich als die Rückgewinnung des konservativen Kerns der CDU bezeichnen möchte, auch im Gange ist. Daher sehe ich TROTZ Groko einen Eintritt in die CDU als richtig an, um an dieser Rückholung politischer Vernunft in die Mitte der Gesellschaft mitzuwirken.

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