Präventionsrundgang in Nord-Neukölln

07/11/2017

 

Am Mittwoch, dem 11.Oktober 2017, fand im Norden von Neukölln der diesjährige Präventionsrundgang statt. Er wurde von der Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln organisiert. Schwerpunkt des Rundganges war die ansteigende Betäubungsmittelkriminalität rund um den U-Bahnhof Neukölln.

 

Dazu eingeladen waren Mitarbeiter des Bezirksamtes Neukölln, unterschiedliche zuständige freie Träger sowie Bezirksverordnete aus Neukölln. Die CDU Neukölln war daher ebenfalls vor Ort.

 

Los ging es am Nachbarschaftsheim Neukölln in der Schierker Str. 53 in Begleitung des stellvertretenden Leiters der Polizeidirektion 5, den beiden zuständigen Abschnittsleitern A 54 und A 55, anderen Polizeibeamten der Direktion 5 des Landeskriminalamtes und der Bundespolizei.

 

Folgende Wegstrecke und Stationspunkte wurden abgelaufen:

  • Kirsten-Heisig-Platz,

  • Albrecht-Dürer-Gymnasium,

  • Matrazen Concord und Biomarkt in der Karl-Marx-Straße,

  • Ringbahnstraße über die Schwarze Brücke zum S-Bahnhof Neukölln

  • bis zum Standort des Drogenkonsummobils Karl-Marx-Str./Kirchhofstr.

 

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass im Umfeld des S-Bahnhofes noch mehrere städtebauliche Vorschläge im Rahmen der Kriminalprävention umzusetzen sind. Bemängelt wurde u.a. die unzureichende Beleuchtung unter der S-Bahnbrücke sowie der „zugewachsene“ Seiteneingang von der Saalestraße, die hier den Drogenhandel sowie den Konsum von Drogen begünstigen. Seitens des Bezirksamtes und der Deutschen Bahn wurde eine schnelle Überprüfung und Beseitigung der Zustände in Aussicht gestellt.

 

Am Ende des Rundganges wurde noch mit Mitarbeitern des Drogenmobils über die Gesamtlage am S-Bahnhof Neukölln und der Drogenproblematik gesprochen. Der Idealzustand wäre für die Mitarbeiter ein dauerhafter Standort des Drogenmobils mit längeren Öffnungszeiten.

 

Diese Maßnahmen kann man durchführen; allerdings muss man von den Akteuren auch andere Maßnahmen erwarten können. Hier ist an erster Stelle die Bekämpfung der Drogenkriminalität durch Beobachtung und Festnahme der Drogenhändler und ihrer Käufer anzuführen. Die Ausweitung der Streifentätigkeit durch Polizei und Ordnungsamt muss erfolgen, um den Anwohnern und Reisenden ein subjektives Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

 

Weiterhin müssen kurzfristig durchgeführte Kontrollen im Verbund mit Polizei, Bundespolizei und Ordnungsamt durchgeführt werden, um die Drogenszene zu verunsichern.

Erst mit der städtebaulichen Kriminalprävention, der Unterstützung und Beratung der Betäubungsmittelkonsumenten durch Sozialarbeitern und Mitarbeitern des Drogenmobils und der konsequenten Belämpfung des Drogenhandels wird es zu einer Verbesserung im Umfeld des S-Bahnhofes Neukölln kommen.


 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

Aktuelle Einträge

November 9, 2019

Please reload

2000px-CDU_logo.svg.png